"Diese sind es, die das Irregehen gegen die
Rechtleitung eingetauscht haben, doch ihr Handel brachte ihnen weder Gewinn,
noch werden sie rechtgeleitet". (Qur'aan 2:16) Der arabische
Begriff Nafs steht für die menschliche
"Seele" und/oder das "Selbst" in
welche Allah
Im Qur’aan ist z.B. auchder Esel wegen seiner widerwärtigen Stimme (16.8) und (31.19) als Beispiel der Schöpfung und als Gleichnis für diejenigen, die mit Wissen so umgehen wie Esel mit Büchern, die sie auf ihren Rücken tragen (62.5) erwähnt; beides betrifft die Seele des Menschen, wenn auch nicht die Stimme selbst, sondern was sie hervorbringt und was sie nicht verwirklicht, obwohl sie das formale Wissen mit sich herunmträgt.
an-Nafs al-ammara
ist die Seele, die
zum Übel aneifert (genauer an-Nafs al-ammara
bi's-su) und wird oft mit das niedere Selbst,
das bestimmende Selbst oder das
tyrannische Ego übersetzt. Dieser Zustand ist
allen Menschen bekannt, die nicht oder nicht
ernsthaft nach den Gesetzen Allahs
Imm Qur’aan ist der Esel als Beispiel für Allahs Schöpfung (16.8) wegen seiner widerwärtigen Stimme (31.19) und als Gleichnis für diejenigen, die mit Wissen so umgehen wie Esel mit Büchern, die sie auf ihren Rücken tragen (62.5) erwähnt.
an-Nafs al-lawwama ist das tadelnde Ich. Dies entspricht etwa dem menschlichen Gewissen, das über die eigenen handlungen wacht und sie manchmal kontrolliert. Auf dieser Stufe beginnt der Mensch manchmal zu verstehen, welche Auswirkungen seine durch die niederen Triebe bestimmten Handlungen auf die Umwelt und die Mitmenschen haben. Trotzdem hat der Mensch auf dieser Stufe noch nicht die Möglichkeit, sich seinem tyrannischen Ego zu entziehen. Vielmehr gerät man in einen Kreislauf, in dem man sein schlechtes Verhalten bereut, um kurz darauf wieder von dem niederen Ich bestimmt zu werden, anschließend zeigt man erneut Reue, usw.
an-Nafs al-mulhima ist das inspirierte
Ich. Auf dieser Stufe beginnt der Suchende, die
Zufriedenheit im
ßalaah
(Gebet) und dem
Dhikr
(Erinnerung an Allah
an-Nafs al-mutmaînna ist das
zufriedene Ich bzw. das beruhigte Ich.
Diese Stufe besteht im Vertrauen auf
Allah
an-Nafs ar-radiya ist das erfreute Ich.
Diese Stufe weist zu den Merkmalen der vorgehenden
noch zusätzlich auf, dass der Mensch auf der Suche
nach Allah
an-Nafs al-mardiya ist das erfreuende Ich. Auf dieser Stufe ist der Mensch nicht mehr gespalten zwischen den materiellen Wünschen und der Sehnsucht nach Gott. Es ist der innere Friede, die konstante innere Einheit und das Gefühl eines vollständigen Wesens. Ebenso erfährt man die Welt um sich herum als ein Ganzes; nichts ist getrennt. Der Mensch ist auf dieser Stufe erst das wahre menschlichen Wesen geworden. Man erkennt bzw. erlebt hier, dass alle Macht allein von Gott ausgeht, und dass der Mensch für sich keinerlei Macht besitzt.
an-Nafs as-safiya ist das reine Ich.
Diese Stufe wird nur von einigen wenigen Personen
erreicht, zu denen nur die
Propheten und die
(spirituell voll entwickelten Männer wie Frauen)
'Âuliaa''
(Heiligen) zählen. Auf dieser Stufe ist im
Menschen kein Ego mehr übrig, es wird nur mehr die Einheit
Allahs
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