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Âmal عمل
Handlung,
Tat, Aktion, Arbeit Âmaal (Pl.) |
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Handlungen
haben ihren Wert durch die jeweilige
Niyyah
(Absicht) und haben ihren Kontext im Lebens nach dem Tod. Die Absicht, ohne
Anstrengung zur Ausführung der Handlung, wenn die Möglichkeit besteht,
ist wertlos. Die
Menschen
werden von Allah
am
Jaumu-l-qiamah (Tage des
Gerichts), nach ihren Handlungen befragt. Handlungen sollten daher stets mit dem
Qur'aan (Offenbarung Allahs ),
den
Hhadiithen (Erklärungen des Propheten
Muhhammad -
Allahs Friede und Segen auf Ihm)
hinterfragt werden...... die
Arkaan (Säulen des Islam) sind die für alle Muslime
verpflichtenden Handlungen, sofern sie dazu in der Lage sind.
"Die
Tat (ʿAmal) ist etwas
anderes als Glaube und Glaube ist etwas anderes als die Tat, gemäß dem
Beweis, dass der Gläubige oftmals von der [Verpflichtung einer] Tat
entbunden wird und es ist nicht möglich, zu sagen, dass er vom Glauben
entbunden wurde. So ist es also mit der menstruierenden Frau (Ḥāʾiḍ) und der
Frau im Wochenbett (Nafsāʾ), Allah (subḥānahu wa taʿālā) entbindet sie von
[der Pflicht] des Gebets und des Fastens und es ist nicht möglich, zu sagen,
dass Er sie vom Glauben entbunden hat oder dass Er ihr das Verlassen des
Glaubens befohlen hat. Das Gesetz (Scharʿ) sagt ihr: „Lass das Fasten,
vollziehe es später.“ Aber es ist nicht möglich, zu sagen: „Lass den
Glauben, sodann vollziehe es später.“ Es ist erlaubt, dass gesagt wird: „Es
gibt für den armen Mann keine Verpflichtung zur Zahlung der Zakāh
(Almosensteuer).“ Aber es ist nicht erlaubt, dass gesagt wird: „Es gibt für
den armen Mann keinen Glauben.“ Die Vorherbestimmung von Gut und Schlecht
ist komplett von Allah (subḥānahu wa taʿālā), denn wenn jemand annimmt, dass
die Vorherbestimmung von jemand anderem außer Ihm ist, wird er ungläubig an
Allah (subḥānahu wa taʿālā) und sein Monotheismus (Tawḥīd) wird ungültig,
wenn der Monotheismus sein Glaubensbekenntnis war." Aus
Kitāb
Al-Waṣiyya von Imaam Abu Hanifa.
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