Waqtu-s-ssalalaa   ْ  Zeiten für die Hauptaktion (Gebetszeiten, Ritualgebet)

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126 Bestimmung der Gebetszeiten

 

014 Gebetszeiten für Kinder

 

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verbrachte ich die Nach

 

Abgesehen von "Asr" (Nachmittagsgebet) ist die Bestimmung der Hauptaktionszeiten in den vier Rechtsschulen dem Resultat nach recht ähnlich, auch wenn die Definitionen - wann z.B. die Nacht beginnt usf. - unterschiedlich sind. In den Berechnungen wird die Erde nur als klimalose Kugel angenommen, wobei aber die Morgendämmerung eine subjektive Wahrnehmung ist, die im Qur'aan als weißer Streifen, knapp über dem noch dunklen Horizont definiert ist.

 

In diesem Sinne ist die Berechnung für das Fadschrgebet bzw. für den Beginn des Fastens (ßaum), als möglichst entsprechend zu verstehen; durch klimatische Untzerschiede als auch unterschiedliche Höhenlagen, können Berechnungen nur gute Annäherungen an tatsächliche Wahrnehmungen sein. Wer die Möglichkeit und Willen hat, der sollte selbst Beobachtungen zu Vergewisserung anstellen, und dies ist auch das Befolgen einer Sunnah.

 

In den dargestellten Zeittafeln sind die Sommerzeiten berücksichtigt, doch ist das Datum, an dem die Uhrzeit umgestellt wird, meist um wenige Tage abweichend.

 

Die Berechungen gelten für Graz und daher sind je nach Ort die nachstehend angegebenen Minuten hinzuzufügen, bzw. abzuziehen:  Wien -5 Min.  -  Insbruck +15  -  Salzburg +9   - Villach +5   -  Linz +4  -  Klagenfurt +3  - St.Pölten -3.  -  Die angeführten Zeitangaben entsprechen dem hanifitischen Madhhab (Rechtsschule).

 

 

Bemerkung: Bis zum Monat Schâbaan 1431 war hier eine Berechnung der Gebets, - bzw. Fastenzeiten von  "moohnsighting.com" und ich weiß nicht, welcher Sonneneinfallswinkel als Grundlage zur Berechnung verwendet wurde. Verschiedene Beobachtungen ließen mich und andere an der Korrektheit der  Dämmerungsdaten zweifeln. So ich selbst in einem Tal wohne und dort verschiedene künstliche Lichtquellen jede genaue Beobachtung ad absurdum führen, verbrachte ich und mein Sohn Musa, die Nacht des 29 Radschab 1431 (11.Juli 2010) zu Neumond (also ohne störendes Mondlicht) auf dem über 1700m hohen "Hochlantsch" nördlich von Graz und ich beobachtete dort bei klarer Sicht die Abend- bzw. Morgendämmerung. Die dabei festegestellten Uhrzeiten entsprechen  (in dem von mir verwendeten Berechnungsprogramm - Accurate Times von Muhammad Odeh) - einem Sonneneinfallswinkel von 15 Grad, obwohl meist 18 Grad angenommen werden. Offensichtlich hat Allah die Erde so geschaffen, dass unter anderen klimatischen Einflüssen oder näher beim Äquator die Optik anders beeinflusst ist.

 

Als ich die Nacht am Berg verbrachte, da graste alsbald ein Steinbocks mit gewaltigen Hörnern in unmittelbarer Nähe unseres Zeltes. Der Steinbock hat zu Sonnenuntergang sein Grasen unterbrochen und sich mit Blick zur untergehenden Sonne hingelegt. Sobald die Sonne verschwunden war ist er aufgestanden und hat weitergefressen.