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Wer sich zu etwas anstacheln lässt, ist trotzdem verantwortlich, doch sollten die gezielt agierenden Provokateure doppelt,- und ihre Auftraggeber vierfach bestraft werden. Terroranschläge werden von den Politikern der demokratischen Religion dringend gebraucht, um ihre anhaltenden Kriegsverbrechen in muslimischen Gebieten medial zu rechtfertigen. Obwohl dies schon fast jeder weiß, habe ich Übertitel und Schlussfolgerung übergefügt, denn marxistisch angehauchte Redakteure sind ja letztlich selbst Anhänger der demokratischen Religion. Muhammad Abu Bakr Müller
Der Stachel des Gesetzes Von Knut Mellenthin: http://www.jungewelt.de/2010/10-29/036.php 29.10.2010 US-amerikanische Staatsprovokateure inszenieren »Terroranschläge«, um Furcht und Schrecken vor dem »weltweiten Dschihad« zu schüren.
Aus den USA wird erneut eine
»sting operation« des FBI gemeldet. Gemeint ist eine von Agenten der
Bundespolizei in Szene gesetzte »terroristische Verschwörung«. Der Begriff
kommt vom Wort »sting«, das als Substantiv Stachel und als Verb anstacheln,
jemanden zu etwas veranlassen, bedeutet. Solche Operationen, bei denen naive
Menschen von Agenten in angebliche Anschlagpläne verwickelt und machmal
sogar mit nicht funktionsfähigen »Bomben« ausgerüstet werden, finden in den
Vereinigten Staaten regelmäßig statt. Sie sollen die Furcht schüren und
wachhalten, daß eine zunehmende Zahl von Einwohnern der USA bereit sei, sich
am »weltweiten Dschihad« zu beteiligen.
Die Opfer einer anderen »sting
operation« wurden am 18. Oktober von einem Gericht in New York schuldig
gesprochen. Das Strafmaß soll erst im März 2011 verkündet werden. Allen vier
Angeklagten droht lebenslängliche Haft. Die Männer, von denen keiner einen
erkennbar moslemischen Namen trägt, waren auf den FBI-Agenten Shahed Hussain
hereingefallen, der sich als Abgesandter der pakistanischen Taliban ausgegeben
haben soll. Der 53jährige brachte die vier mit Geldversprechungen dazu, sich für
einen Bombenanschlag auf eine Synagoge und für den Abschußs von Stinger-Raketen
auf ein Militärflugzeug zur Verfügung zu stellen. Er lieferte ihnen dann eine
vom FBI gebastelte falsche »Bombe«. Nachdem sie diese in der Nähe der Synagoge
abgestellt hatten, wurden sie festgenommen. Ebenfalls im Oktober wurde der 20jährige Jordanier Hosam Smadi zu 24 Jahren Haft verurteilt. FBI-Agenten hatten ihn zu einem fingierten Bombenanschlag auf ein 60stöckiges Hochhaus in Dallas, Texas, überredet. Smadi hatte einen vom FBI präparierten LKW, von dem er glaubte, daß er mit Sprengstoff beladen sei, in die Garage des Hochhauses gefahren. Der Jordanier wurde etwas später festgenommen, als er die vermeintliche Bombe fernzünden wollte. Die Verteidigung argumentierte im Prozeß, ihr Mandant leide an Depressionen und einer Geisteskrankheit. Das Gericht folgte dem von ihm selbst bestellten Gutachter, der Smadi zum Simulanten erklärte. Indessen spricht die Empfehlung der Richterin an den Verurteilten, sich in der Haft einer Behandlung seines Geisteszustandes und seiner Drogenabhängigkeit zu unterziehen, eine andere Sprache.
In einem ähnlichen Fall wartet der 30jährige Michael Finton noch auf seinen Prozeß, der im März 2011 beginnen soll. Der zum Islam übergetretene Mann war im September 2009 festgenommen worden, nachdem er einen vom FBI gelieferten Lastwagen vor ein Gerichtsgebäude in Springfield, Illinois, gefahren hatte. Auch Finton war auf Staatsprovokateure hereingefallen. |