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Vom Wählen und der demokratischen Religion
Wählen bezieht sich auf den freien Willen und dieser gehört
zu den Glaubensgrundlagen jedes Muslims. Undenkbar ein Leben ohne die
Handlung des Wählens, denn sie ist die häufigste Handlung, die jeder Mensch
täglich macht, ja eigentlich machen muss, auch wenn sie meist unbewusst
geschieht. Ohne freien Willen hätte der Mensch keine Verantwortung und wäre
wie ein Tier. Das demokratische Wählen greift auf dieses wertvolle
Geschenk Allahs
Wer versteht heute unter Religionen schon etwas anderes als ihr Gewand, also ihre Kultur? Nicht selten hört man Muslime sagen: "meine Kultur ist der Islam". Ein Bildband ist prächtiger als der andere; Religionen und Kulturen im Supermarkt! Die nicht säkularisierte Demokratieverehrung, also das, was nicht vom täglichen Leben getrennt ist, das ist demokratische Religion, bzw. die "Anbetung" quantitativer Erkenntnisderivate". Die Führer der demokratischen Religion, bzw. ihre Anhänger verkünden Glaubensfreiheit, verfolgen aber weltweit Muslime, die ihre islamischen Gewänder dem Götzen nicht zur Verfügung stellen wollen, mit Hirnwäsche und militärischen Missionsprogrammen. Was wollt ihr lieber: "Huldigungen an Demokratia oder Bomben" posaunen die Missionare der demokratischen Religion und wer diesen Götzenkult dann nicht (als Elixier der Lebensqualität) anerkennt, der ist gefährdet. Manche Muslime fragen sich: "Darf man überhaupt wählen, bzw. darf man eine Partei der Ungläubigen wählen? Wird man etwa zum Ungläubigen wenn man wählt?" Nein, niemand wird zum Ungläubigen weil er wählt, oder weil er nicht wählt. Wenn ein Muslim denkt, dass er eine Partei wählt, damit eine andere Partei nicht zu stark wird, oder wählt, weil er sich als Immigrant durch das Gewinnen einer Partei mehr Chancen am Markt erhoffen kann, usf., so wird er dadurch nicht zum Ungläubigen. Ganz abgesehen davon, dass man nicht Personen, sondern Parteien wählt, welche dann das machen was der Partei nützt. Ich rate, sich besser mit sinnvolleren Angelegenheiten als mit Wahlen zu beschäftigen. Wer aber aktives Mitglied einer dieser Islam ablehnenden Parteien wird, der muss das Glaubensbekenntnis dieser Partei ablegen und das ist für einen Muslim unmöglich; da muss wohl vorher der Islam verlassen werden, wenn man sich zu einer anderen Religion bekennt, auch wenn man die Kleidung des Muslims behält, ja geradezu behalten muss, denn sonst hätten Ungläubige kein Interesse, denn es geht um Wählerstimmen von Muslimen für die Partei.
Ein Phänomen am Rande: am meisten lehnen die Anhänger der Naturretterpartei den Islam ab; dann die Sozialisten, dann die Kapitalisten und am wenigsten die Nationalisten. Immigranten (Ausländer) werden aber am Meisten von den Umweltrettern unterstützt, dann von Sozialisten, dann von Kapitalisten und am Wenigsten von Nationalisten. Das hängt damit zusammen, dass sowohl Muslime als auch Ungläubige Islam mit Integration assoziieren, obwohl diese zwei Begriffe etwas völlig anderes bedeuten. Die Islamfeinde wollen Muslime missionieren und die Ausländerfeinde wollen (irrtümlich) Muslime verjagen, weil sie den Islam mit Nationalität verwechseln. "Die kompromisslose Leugnung einer Gottheit oder einer höheren Macht ist vor allem bei den Wählern der Grünen, überdurchschnittlich stark aber auch bei Städtern, Maturanten und Akademikern, Personen unter dem 30. Lebensjahr und Männern zu finden." (Zitat entnommen aus 410 Immer weniger gehen in die Kirche)
Anhängern der demokratischen Religion erscheint der gelebte Islam
als
bewegungslose Anarchie, denn die Gesetze Allahs
Demokratismus ist also nicht zu verwechseln mit dem ausgestorbenen Instrument namens "Demokratie", welches einst vielleicht zur Entscheidungshilfe im Rahmen von Religionsgesetzen beitragen konnte. Vielleicht findet man noch bei Bürgermeisterwahlen in sehr kleinen Ortschaften, dort wo die Wähler ihre Kandidaten persönlich gut kennen, ein bisschen Demokratie, doch im allgemeinen ist die demokratische Religion zum Diktaturinstrument der global Economic Warlords geworden, also das Gegenteil von dem, was suggeriert wird. Mitbestimmung ist Illusision, doch in Gebieten wo die Menschen von der globalen Ausbeutung stark profitieren, da sind die demokratische Wahlergebnisse so unwichtig wie die Diktatur des römischen Kaisers für die Bürger von Rom. Die Sinne der Bürger sind dort derart mit Konsum, Erotik und Rausch ausgelastet, dass sie blind sind. Sieht man aber die "Demokratie" in den von ihnen ausgebeuteten Gebieten an, so fällt auf, dass auch dort der vorgegaukelte Sinn: "die Macht vom Volk ausgehen zu lassen", nur scheinlegitimierte Diktaturen zu Gunsten der Räuber hervorbringt, weil sie diese gewählten Diktatoren eigentlich Exekutivbeamte der Räuber sind. Was allerdings weit weg war, kommt medial aber immer näher, so dass es kaum noch bestritten werden kann.
Um aber die Demokratie als
"Religion" zu enttarnen, da müssen wohl noch viele
Eseltreiber geworden sein. Vielen Muslimen ist der Blick derart getrübt, dass
ihnen nicht mehr auffällt, wenn ihnen Islamische Wanderprediger die demokratische Religion,
als etwas ursprünglich islamisches verkaufen weil sie entweder
Schurah (Beratung) mit Wahlen verwechseln oder zwar sagen, Islam hat mit
Demokratie eigentlich nichts zu tun, doch Demokratie (selbst nicht ahnend
dass es sich längst um die demokratische Religion handelt) ist ja nur ein Regierungssystem wie
jedes andere und stört Muslime eigentlich nicht. Blickt der Ehrliche aber in seine Seele, so kann er entdecken,
wie
die demokratischen Spekulationen der Dünger für die Abwendung von der
sakralen Lebensqualität sind und diese Abwendung zur verkehrten
Hijrah (Auswanderung) wird. Jede Seele wurde in der Vorewigkeit
von Allah
Die grundlegend verpflichtenden
Handlungen und Verbote
des Islam können in Europa derzeit alle Muslime ausführen, sofern sie sich darum bemühen. Solange Muslime nicht ihre eigenen Gewänder für
diesen Irrglauben herborgen, solange wird der Demokratismus auch nicht in die
Herzen dieser Muslime eindringen. Das ist das Umfeld, in dem Muslime in Europa
leben; vielleicht kommen wieder Königreiche oder andere Regierungen, für
Muslime ist es zuerst einmal wichtig ob sie sich da heraus halten und insofern
in ihrer Parallelgesellschaft bleiben. Mag sein, dass Allah
Im Wesentlichen sind die Glaubensgrundlagen (Âqiidah) der demokratischen Religion in den Verfassungen demokratischer Staaten nachzulesen und die davon abgeleiteten Gesetze (die Schari^ah), welche die Menschen vor dem Verlassen ihrer Religion schützen sind z.B. im Bundesgesetz zu studieren. Es ist erstaunlich, wie viele Detailähnlichkeiten zwischen dem Islam und der demokratischen Religion gefunden werden können, doch stehen sie in einem gänzlich andern Kontext. Der Begriff "Demokratie" (griechisch δημοκρατία, von δήμος, démos – Volk und κρατία, kratía – Macht, Herrschaft, Kraft, Stärke) beinhaltet auch die "direkte Demokratie", welche aber leicht der Verfassung widersprechen kann. Muslime stellen sich oft irrtümlich vor, dass Demokratie noch immer so eine Art neutrales Instrument ist, das man wie eine leere Schale mit Wein oder Milch füllen und nach eigenen Wünschen benützen kann und auch zu Gunsten der Muslime Ungläubige wählen kann. Anhänger der demokratischen Religion unter den gezählten Muslimen werden in Europa wohl noch längere Zeit mit einem Ausländerproblem verwoben bleiben und so kommt es, dass viele Muslime denken, dass die eine oder andere Partei der Ungläubigen, dem Islam freundlicher gesinnt wäre als eine andere und "wählen" dann diese Partei. Sie sehen nicht, dass die Freundlichkeit nur ihrem geerbten Folklorerucksack entgegengebracht wird, und der Islam möglicherweise von der von ihnen gewählten Partei im Herzen sogar strikter abgelehnt wird. Andere gehen im Namen der Muslime aber noch weiter und treten einer Sekte (Partei) der demokratischen Religion bei, damit sie selbst gewählt werden können und so den Muslimen "helfen" können. Je genauer man aber die Sache betrachtet, desto absurder ist sie.
Eine muslimische Partei, so wie es sie in England durch die große Anzahl der dort bereits über viele Generationen lebenden Muslime angeblich gibt, ist im Sinne der Österreichischen Verfassung jedenfalls nicht möglich, bzw. nur als säkularisierter Islam, also nur als Kulturversion, bzw. einer virtuellen islamischen Kirche, nur dass dann von einer islamischen Partei die Rede wäre.
Muhhammad Abu Bakr Müller Rabbi Thani 1431 (März 2010)
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