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bismillahi-r-rahmaani-r-rahiim              

.Moscheen  .Einrichtungen  .Gruppen      

Vereinigungen und ihre Räume

 

Türkische Moschee in Vohwinkel am 26. Oktober 2003

Umgangssprachlich werden Vereinslokale mit ihren angeschlossenen Räumlichkeiten oft Moscheen (arabisch: masdschid,  türkisch: dschami) genannt, da sie vor allem für die gemeinsame Durchführung der Hauptaktion (As-Salaah) gemietet oder gekauft wurden, obwohl es islam-rechtlich gesehen keine Moscheen sind. Diese Vereinigungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Islam in Europa und sind für muslimische Immigranten meist die einzige legale Möglichkeit, sich  zur gemeinsamen Hauptaktion am Freitag (Salaatu-l-Dschumâ) versammeln zu können. Darüber hinaus  bilden sie einen wichtigen sozialen Beitrag als Ort für unterschiedliche Anlässe.

 

Einerseits werden fast alle islamischen Vereinigungen in Österreich noch über Generationen durch nationale, bzw. kulturelle Zugehörigkeiten geprägt bleiben und österreich-stämmige Muslime, werden in den Moscheevereinigungen Ausländer sein. Das ist die Realität und niemand sollte das jemandem verübeln. Anderseits ahmen Muslime die Kufaar (Ungläubigen) nach und solange diese  Schnittstelle bleibt, werden die Mitglieder von Vereinigungen nicht nur von sich selbst, sondern auch von "Einheimischen" als ausländisch empfunden werden. Ist das nicht paradox; genau umgekehrt? Nein, denn integriert kann nur das Echte werden und zu Recht lehnen Ungläubige die Nachahmungen ab, welche sie fordern. Stellen Sie sich vor es gibt Ihnen jemand zum Geschenk etwas das sie schon haben und daher nicht brauchen.

 

Der Islam wurde bereits in den Heimatländern als säkulares Gebilde gedrillt, wie am Beispiel "Islamische Glaubensgemeinschaft" gut erkennbar ist. Es wird also noch viel Wasser die Donau hinunter fließen, bis muslimische Immigranten als Österreicher – bzw. österreichische Muslime von muslimischen Immigranten und deren Nachkommen als "echte Muslime" empfunden werden können. Unter anderem wird das erst möglich sein, wenn Immigranten nur mehr Deutsch als Heimatsprache empfinden und nicht erwägen, sich als Tote ins Heimatland fliegen zu lassen. Es ist ein natürlicher Zustand, dass das Herz und Hirn muslimischer Immigranten zu 90% in den Heimatländern verbleibt und daran kann sich trotz perverser Integrationsmodelle von Ungläubigen und dem Erlernen der deutschen Sprache erst nach Generationen etwas geändert haben, denn auch die Folgegenerationen erben, was die Einwanderungsabsicht ihrer Vorfahren war. Solange Muslime nicht ein Leben nach der Sunnah im Berufsalltag anstreben und dies auch Ungläubigen vermitteln, also die gelebte Botschaft des Islam im Alltag darstellen, gibt es eigentlich nichts was integriert werden könnte, obwohl genau diese Auffassung vielen als paradox erscheinen muss. Es ist aber eindeutig, dass nur derjenige Muslim integriert werden kann, der seine Arbeitszeiten zum Beten unterbricht und seinen Chef nicht fragt ob er dies darf. Ungläubige und ihre Helfer, verwechseln Integration mit Assimilation. Der permanente Aufenthalt von Muslimen in Daaru-l-kufaar wurde früher von den Gelehrten aller Rechtschulen als haraam (untersagt) oder zumindest sehr kritisch betrachtet, und wenn schon bejaht, so nur beschränkt oder in Kombination mit dawa (Vermittlung des Islam). Jeder Einwanderer ist Gefangener seiner Einwanderungsabsichten.

Für europäisch-stämmige Muslime, also meist Konvertiten oder ihre Nachkommen, ist das Mitfahren im Assimilationszug nicht nur uninteressant, sondern unmöglich, denn mit dem Bekenntnis zum Islam steigt man in den Zug der Gegenrichtung.

 

Muslim sein bedeutet eine alle Angelegenheiten durchdringende Lebensweise, die mit der Lebensweise von Ungläubigen zwar Schnittstellen aufweist, doch der Wert dieser Schnittstellen ohne gemeinsame Kultur wie z.B. in Makkah vor über 14000 Jahren, kaum genutzt werden kann, da es nicht nur sprachliche Missverständnisse, sondern sehr unterschiedliche assoziative Faktoren gibt, die das meist verhindern. So ist z.B. das

" Schuhe werfen auf den Kopf" für Europäer bedeutungslos, doch im Orient erniedrigend. Zusätzlich wird von Gläubigen als auch Ungläubigen eine Nationalität oder eine Kultur mit Religion (Diin) standardmäßig verwechselt, bzw. gleichgesetzt und so kommt es, dass Muslime ihre Moscheen als "Kulturvereine" betreiben ohne dass ihnen dies bewusst würde, denn als Muslim trennte man ursprünglich nicht zwischen Kultur und Religion, doch die Trennung kam mit der Kolonialisierung, bzw. Ethnisierung. Solange amtliche Vertreter des Islam sich von der Sunnah (Lebensweise des Propheten Muhammads ) wahrnehmbar distanzieren oder sich dazu genötigt fühlen um als integriert zu gelten,  Schnittstellen mit Gipfelkreuzen verwechselt werden oder  Kebab mit Islam assoziiert wird, solange können Muslime für Ungläubige nicht glaubhaft wirken.

 

Wie auch immer, ich persönlich hoffe, dass anstelle von Kulturvereinen Moscheen mit hohen Minaretten und Gebetsrufen in Österreich, bzw. Europa problemlos errichtet werden können, sei dies nun im afrikanischen, indonesischen oder Jugend- Stil usf., denn Allah lässt durchaus Verwirrtheit und Feindseligkeiten unter den Menschen für seine Pläne walten - und niemand kann diese durchschauen.

 

Muhammad Abu Bakr Müller

 

 

 

 

Die nachstehend angeführten Vereinsadressen beruhen auf Mitteilungen aus den Jahren um 1420 (2000), wurden danach aber nicht mehr upgedated und auch keineswegs vollständig. Die ursprüngliche Absicht, ein Adressenservice für Muslime in Österreich zu bieten, hat sich nicht nur als zu aufwendig, sondern auch als bedarfslos herausgestellt. Die VereinsNamen (sofern angegeben) dienen nunmehr als Beispiel, wie oft Islam mit Kultur gleichgesetzt wird.

 


.Burgenland   .Kärnten   .Niederösterreich   .Oberösterreich   .Salzburg   .Steiermark   .Tirol   .Vorarlberg   .Wien   

 

  Burgenland   Kärnten Klagenfurt   Islamisches Zentrum   Karl Marx Strasse 6       Niederösterreich  2700  WR.NEUSTADT      FLUGFELD GURTELSTR.3    TEL: 0676 610 5175 - 2230  GÄNSERNDORF ROTEKREUZG.  28  TEL:0228260687 - 2650  BERNDORF       HAUPTSTR.  45/47  TEL:0267281298 - 3872  ALLFANG       HEIDENREICHSTR. 63  TEL:0286258454     Oberösterreich  4020 Linz  Dinghoferstrasse 28   Tel:0732/ 78 56 84   Islamische Arbeiter Union  - 4020 Linz  Humboldstr.  3   Tel.: 0732784971 - 4400 STEYR  - FRAUENGASSE   2   TEL:0725287030 - 4655 VOCHDORF    FISCHBÖCHAU  19    TEL: 076145285      Salzburg  A-5580 Tamsweg, Murgasse 25  Obmann: Mobil: +43-664-1022263    Steiermark Friedhofgasse 25  Kulturhaus der Muslime  Tel. 0316-716728) - Großmarktstrasse 10  Subul Elsalam  Tel. 0316-261295 -   Josef Huber Gasse 9   Islamisches Kulturzentrum   Tel. 719552 -  Josefigasse 51  Mevlana Moschee - Niebelungengasse 42 Islamisches Zentrum  Tel. 0316-367805 - Neubaugasse  Masjid Al Nur -   Landeskrankenhaus  gegenüber Geburtshilfe Klinik im Keller -  Kerpelystrasse 129  Leoben-Donawitz   (Eingang Innenhof bei Bücherei)  - Lorberaustrasse Leoben Donawitz  - Kulturhausplatz 1 Kultur, Sport und Religionsverein Jamut      Tirol  6010 INNSBRUCK    MEINHARTSTR.  8/A   TEL:0512580943 6330  KUFSTEIN   BLUMENGASSE  4    TEL:0537266530     Vorarlberg  6900 BREGENZ    NEUGASSE    2   TEL:0557444853  - 6700 BLUDENZ     AUSTR.  2   TEL: 0555269650 - 6800 FELDKIRCH    SCLOSSGRABEN   10   TEL:0552281737  -  6500 LANDECK   SCHLOFENSTEINSTR. 2   TEL: 0544262075 6890 LUSTENAU     REICHGSTR.  20   TEL:0557789157  -    Wien  Volksgartenstraße 35   Ägyptischer Club - Obere Donaustraße 7  Albanische Muslime in Wien - Praterstraße 52  Al Hidaya - Springergasse 1  Union Islamischer Kulturzentren  in Österreich - Taborstrasse. 108/3  Türk.Kultur und  Sportgemeinschaft Keinergasse 18    Türkisch-Islamischer Verein für  kulturelle und soziale Zusammenarbeit - Kundmanngasse 7/15   Organisation der Islamischen Fürsorge  -  Albanischer Hilfs- und Kulturverein in Wien El-Buhari Leitgebgasse 2 (1-2)  - Embelgasse 44 - Union Islamischer Kulturzentren in Österreich  - Schönbrunner Straße 85 Islamischer Kulturverein Bangla Desh, Al Bait al Mukkaram -   Garbergasse 7   Gazi Husrewbek      Verein bosnischer Muslime  - Hofmühlgasse 19     Islamisches Kulturinformationszentrum - Bernardgasse 5    Islamische Glaubensgemeinschaft    -  Lindengasse 1   Sahaaba Moschee      Islamische Union in Österreich  - Schottenfeldgasse 28   Islamischer Kulturverein    Omer  -  Schottenfeldgasse 71  Union Islamischer Kulturzentren in  Österreich - Buchengasse 46   Bosnischer Hilfsverein - Columbusgasse 102   Islamische Föderation In Wien - Antonsplatz 16     Türkisch Islamischer Kultur und Erziehungsverein - Neilreichgasse 18   Yunus Emre Kulturverein  - Pernerstorfergasse 57/27   Anadolu Camii -  Quellenstraße 61     Union Islamischer Kulturzentren in Österreich - Grillgasse 33, 1-3     Eyup Sultan Camii - Hertelgasse   Genclik Merkezi - Murlingengasse 61   Verein zur Förderung der islamischen Kultur in Österreich   Al Tawheed Niederhofstraße - 9/3    Fünfhaus Jugend-, Sport und Kulturverein - Schönbrunner Straße 177   Türkisch Islamischer Verein Merkez Camii - Reinlgasse 29   Union Islamischer - Kulturzentren in Österreich - Sebastian-Kehl-Gasse 9   Takva - Arnsteingasse 32   Umar bin Alkhattab Moschee - Goldschlagstraße 36   Alburhan Aziziye - Kauerhof 12  Pakistanisch-Islamischer Kulturverein - Löschenkohlgasse 34  Ibn Taymiyah Moschee - Plunkergasse 14  Islamisches Kulturzentrum - Rauchfangkehrergasse 34  Islamische Föderation in Wien - Hasnerstraße 137  Organisation für Islamische Kultur - Wendgasse 5/3   Hicret Camii - Mariengasse 8    Union Islamischer Kulturzentren in Österreich - Taubergasse 21/2  Türkische Kultur- und Sportgemeinschaft - Thelemangasse 8  Islamische Jugendorganisation in Wien - Gentzgasse 74   Union Islamischer Kulturzentren in Österreich - Währinger Gürtel 57   Masjid al Madina  (Eingang Hans-Sachs-Gasse) - Währinger Gürtel 155  Alusra Aldandarawiya - Taubergasse 21/2-5    1170 Wien  Tel: 01 481 42 82 - Billrothstratße 58    Islamische Vereinigung in Österreich - Am Hubertusdamm 17-19  Islamisches Zentrum Wien   Dammstraße 37  Türkisch-islamische Union für  kulturelle und soziale Zusammenarbeit in Österreich - Jägerstrasse 33/6    Türk.Kultur und Sportgemeinschaft  Tel: 01 334 98 90  - Raffaelgasse 6  Islamisches schiitisches Kulturzentrum in Österreich - Rauscherstraße 13  Selimize Camii - Salzachstraße 32    Islamische Föderation in Wien -

 

 

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Die virtuelle Kirche Islamische Glaubnesgemeinschaft in Österreich IGGiÖ  Die IGGiÖ ist eine Kirche (amtlich Körperschaft) die gebraucht wird, damit Islam (Religion) von Politik getrennt werden kann, denn der Islam kann in Realität von Politik so wenig getrennt werden wie die Luft von der Lunge. Diese virtuelle Kirche wähnt sich einerseits als offizielle Vertretung aller gezählten Muslime Österreichs und wird aber andrerseits von der Bundesregierung als Instrument zur Veränderung des Islam benutzt. Die IGGiÖ organisiert den islamischen Religionsunterricht mit großem Einsatz an öffentlichen Schulen, deren ReligionslehrerInnen durch Solidarabgaben diese Organisation finanziren müssen. Eine Kirchensteuer steht der IGGiÖ zwar gesetzlich zu, aber diese ist für Musliem nicht erlaubt. ..... Muhammad Abu Bakr Müller