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Der
Unterschied zwischen Moschee und Gebetsstätte
Muhhammad Abu Bakr Mueller
Eine Moschee
(Masdschid
/ Ort der Niederwerfung) ist ein
Gebäude, welches vorrangig zur Anbetung Allahs dient und auch dafür
errichtet bzw. adaptiert wurde. Die reale, geistige aber
unsichtbare Dimension einer Moschee reicht vom Erdmittelpunkt bis in die Himmel. Eine
Moschee muss in muslimischem Besitz sein und kann freiwillig nicht aufgelassen
oder umfunktioniert werden. Ein Gebetsraum im ersten Stock
eines Mietshauses kann daher im rechtlichen Sinne keine Moschee sein. Demzufolge handelt es sich
in Österreich fast ausschließlich um Islamische Gebetsstätten und nicht um Moscheen, welche aber von ihren Besuchern fast immer als Moschee
(bzw. Cami, Masdschid) bezeichnet werden. In einem größeren Zusammenhang, hat Allah
- Erhaben ist Seine Majestät -
die gesamte Erde zur Gebetsstätte erklärt und so kann ein Muslim an jedem sauberen
und von Götzen freien
Ort sein Gebet verrichten.
Muhhammad
Abu Bakr Mueller
Jumadah
Akhira 1421 / September 2000
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