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Details zum Muslim werden die schahaadah sprechen .... oder wie nehme ich Islam als Religion an, (konvertieren, übertreten, sich der Allmacht Gottes unterwerfen, den seelischen Frieden erlangen, dem Feuer entrinnen, und andere unzulängliche Ausdrucksweisen .....
Das Sprechen der schahaadah vor Zeugen ist
eigentlich das Bezeugen der Tatsache, dass man innerlich (vor Allah
Angenommen,
Allah
Die Bezeugung (das Glaubensbekenntnis), wird auch kalimatu-sch-schahaadah, (Spruch der Bezeugung) genannt. Wenn jemand die selbe Bedeutung mit anderen Worten ausdrückt, so ist er auch Muslim geworden. Es ist aber keine Voraussetzung, dass die schahaadah in arabischer Sprache gesprochen wird oder genau so wie sie überliefert ist, doch ist sind die "kalimatu-sch-schahaadah" oder die "kalimatu-t-tayjbah" die besten Formulierungen, um seinen Islam zu bezeugen; ein absichtliches Besserformulieren wollen, bezeugt dann aber schon wieder eine Revolution gegen den Gesandten Gottes und würde die Annahme des Islam fraglich erscheinen lassen. Wessen Zunge zum Sprechen der arabischen Worte nicht in der Lage ist, der spricht das Glaubensbekenntnis eben in seiner Muttersprache. Wer sprachbehindert oder stumm ist, der kann auch durch Gestik seine Bejahung zur vorgesagten schahaadah ausdrücken. Kinder müssen die schahaadah wiederholen, sobald sie die Geschlechtsreife erlangt haben. Personen, die aufgrund einer schweren geistigen Beeinträchtigung ihre Annahme des Islam nicht verbal formulieren oder auf irgendeine andere Weise zum Ausdruck bringen können, gelten so wie Kinder automatisch als Muslime"
Kinder, welche Islam annehmen (oder deren Eltern Muslime
sind), haben ihr Bekenntnis durch die schahaadah mit Erlangen der
Geschlechtsreife erneut zu bekräftigen. Wer
die schahaadah zum Ausdruck gebracht hat, der ist von den Muslimen als Muslim zu
achten und ist auch verpflichtet die Gebote
und Verbote des Islam, zu befolgen. Es ist aber nicht genug zu denken: "Allah
Noch einfacher zu sprechen ist die Kalimtu-t-Tayyibah, der "Spruch des Guten"; das genügt auch um Muslim zu werden:
Andere Kalimaat zur Bezeugung des Islam: Dieses grundlegende Bekenntnis,
die Schahaadah, wird noch durch andere
Kalimaat
(Sprüche) genauer definiert, so dass die wichtigsten Aspekte des
Islam und es
ist gut wenn sichder Muslim die Bedeutungen einprägen am besten mit dem
Wortlaut einprägt. Wenn Christen Islam
annehmen, so betont werden, dass 'Isa (Jesus), - der Friede und
Segen Allahs
Vorraussetzungen beim Sprechen der schahaadah: Wer Muslim werden will darf nicht
durch
Alkohol oder andere Drogen berauscht sein und nicht dazu gezwungen werden. Wenn im
Herzen der Glaube durch Allahs
Waschung vor der Annahme des Islam ist sehr empfehlenswert ghusl
(Ganzwaschung des Körpers):
Es wird seit der Zeit des Propheten (der Friede Allahs
Arabische Sprachekenntnisse sind keineswegs erforderlich um Muslim zu werden Es ist keine Voraussetzung dass man die schahaadah in arabischer Sprache spricht oder genau so wie überliefert bekannt, doch ist es das beste entweder die "kalimatu-sch-schahaadah" oder die "kalimatu-t-tayjbah" zu sprechen um seinen Islam zu bezeugen. Wenn jemand die selbe Bedeutung mit anderen Worten ausdrückt, so ist er auch Muslim geworden. Wer stumm ist, der kann durch Zeichen seinen Islam bezeugen und wer physisch oder geistig auch dazu nicht in der Lage ist, der ist entschuldigt und gilt als Muslim so wie Kinder, sofern nichts bereits anderes bekannt ist. Arabisch
ist die Sprache der Offenbarung (Qur'aan) und ihre perfekte Beherrschung eine
der unbedingten Voraussetzungen für den islamischen Rechtsgelehrten. Einfache
Arabischkenntnisse werden aber vor allem von Arabern immer wieder mit den
Voraussetzungen um Muslim zu werden verwechselt und das ist vollkommen falsch.
Um Muslim zu werden bedarf es keines einzigen Wortes Arabisch außer
"Allah
Voraussetzungen für die Zeugen und Umstände Die Zeugen müssen erwachsene, geistig gesunde Muslime sein die das gesprochene verstehen können. Entweder zwei Männer oder ein Mann und zwei Frauen. Die Zeugen müssen Muslime und volljährig sein. Es ist weder erforderlich noch abzulehnen, dass die Zeugen Imame (Vorbeter), Gelehrte, oder Vertreter irgendeiner muslimischen Gesellschaft sind, oder dass das Bekenntnis in einer Moschee oder zu einer bestimmten Zeit oder zu einem besonderen Anlass gesprochen wird oder sonstige Ehrenvolle Umstände damit in Verbindung zu bringen sind.
Darf ein Muslim seine Zeugenschaft Verweigerung oder Verzögerung? Es
gibt leider immer wieder Fälle, wo von erwählten Zeugen behauptet wird, dass
derjenige, welcher den Islam annehmen möchte, zuerst das Gebet und
anderes (vielleicht gar auf arabisch) erlernen muss und er sich ein von ihnen
erdachtes Maß an
Wissen erwerben muss bevor ihm sein Muslim werden bezeugt (eventuell
bescheinigt) wird. Es gibt sogar Fälle wo sich die Zeugen als Prüfer
aufspielen wollen. All
dies ist vollkommen unerlaubt und wer die Zeugenschaft (akustisch oder
schriftlich) des Islam verweigert bzw. solange verzögert bis eine
Gebetszeit vorbeigegangen ist, der begibt
sich selbst in Richtung Kufr (außerhalb des Islam). Es gibt außer der
Aussage der schahaadah kein weiteres Wissen, welches Voraussetzung ist um
Muslim zu werden, denn dies beruht auf Imaan. Prüfungen
über die Aussage der einfachen Bezeugung hinaus, sind daher nicht zulässig; auch
dann nicht, wenn man vermutet einen Munaafiq
(Heuchler) vor sich zu haben. Wenn einen Muslim die Bestätigung des Islam
für einen anderen verzögert oder verweigert, indem er z.B. sagt
"Sie müssen erst etwas Arabisch lernen und
so "richtig" verstehen und mir zeigen wie sie beten können, so ist dies ein Zeichen
von Kufr (Leugnung des Islam) der vermutlich die Verwechslung von Islam
und ererbter Kultur (Pseudogelehrsamkeit gehört hier dazu) zugrunde liegt.
Wer Imaan hat, der wird die Botschaft annehmen; wer kein Imaan hat, dem helfen
auch lange Belehrungen nichts. Imaan ist eine Gnade Allahs
Der erste Erwachsene,
(möge Allah
Was geschieht wenn ich Muslim werde ? Das
Sprechen der kalimatu-sch-schahaadah
(Spruch der Bezeugung) ist das Bewahrheiten des Islam vor der muslimischen Gesellschaft, vor den Nichtmuslimen und nicht
zuletzt vor sich selbst. Die Nafs (Seele, Ego) versucht damit
den Weg der Revolte gegen Allah
Wer die>
Schahaadah< mit Bewahrheiten des Herzens
spricht, der ist innerlich bereits Muslim noch bevor er
das, was für ihn in seinem Herzen schon Realität ist, verbalisiert. Islam
setzt Imaan (Glaube) voraus, welcher durch das Sprechen des
Glaubensbekenntnisses erstmals und grundsätzlich manifestiert wird: "laa
ilaaha illa-l-llah - muhammadu-r-Rasuulu-l-llah" ( kein Gott außer
Gott und Muhhammad ist Sein Gesandter.) Die Bedeutung
des kurzen, komprimierten Glaubensbekenntnisses ist sehr umfassend und kommt
in
Jeder Mensch ist bei seiner Geburt
Muslim, bzw. wie ein
weißes Blatt ohne Sünde und erst später wird ihm was anderes anerzogen. Adam
(der Friede und Segen Allahs Der
verantwortlich gewordene, erwachsene Mensch hat aber im Gegensatz zum Neugeborenen seinen
freien Willen entwickelt und er kann sich gegen das Gesetz Allahs
Was bedeutet Muslim werden bzw. sein? Das Wort "Muslim" bezeichnet einen Menschen,
dessen Religion Islam ist, also derjenige welcher in
seinem Herzen von der Existenz Allahs
Kann ein Muslim den Islam wider verlassen ? Jemand der
Muslim ist, anerkennt durch das
Sprechen des Glaubensbekenntnisses Allah
Einen rechtlichen Austritt aus dem Islam gibt es nicht, wenn man von unislamischen Behörden absieht, welche für Islam eigene Regeln erfunden haben. Islam ist ja keine Religion der Wahl, sondern die letzte und einzig noch gültige religion. Islam ist fast das Gegenteil der Institution "Kirche". Es gibt keine Islamische Behörde bei der man sich abmelden könnte. (Auch ist nicht erforderlich, wenn man von Behörden absieht die manchmal Ausweise verlangen. Der Ausweis des Muslim ist jeweils das gesprochene Bekenntnis.)
Wessen Herz
Imaan verlässt, dessen Muslim-Seins ist zu Ende und niemand kann es
verhindern. Dies Verlassen ist ein innerlicher Vorgang, welcher nach Außen
z.B. durch verleugnen der Existenz Allahs
Die Herkunft
aus einem
sogenannten islamischen Land bedeutet nicht, dass es sich um einen Muslim
handelt, also weil seine Eltern Muslim waren und er gewisse Feste feiert. Es kommt
vor, dass ein Mensch, der
seit Kindheit amtlich als Muslim geführt wird, sogar immer wieder betet,
jedoch kein Imaan (Überzeugung des Herzen) hat. Er
"glaubt" zwar an seine muslimische Identität, aber seine rituellen
Handelungen sind gerbte Kultur, welche zwar vom Islam stark geprägt sein mag
und daher auf den ersten Blick die innere Ablehnung des Islam (Allah
Sollte ein Muslim den Islam verlassen haben und später seinen Kufr (Leugnung des Islam) eingestehen und bereuen, so muss er den Islam erneut vor Zeugen annehmen um Muslim zu sein.
Was muss ich als Muslim sofort beginnen? Solange jemand das Gebet >ßalaah< noch nicht auf
arabisch sprechen kann, beschränkt er sich auf die Bewegungen während
des Gebets und wiederholt z.B. die Worte: "Lobpreis sei Allah
Beschneidung Die Beschneidung ist für
erwachsene Männer welche Muslime werden keine Pflicht (fardt)
jdoch eine Sunnah (von Muhhammad , der Friede und Segen Allahs
Namensänderung ? Den Namen zu wechseln
wenn man Muslim wird ist
keinerlei Pflicht, doch ist es of
praktiziert und im Fall eines ungünstig scheinenden Namen
eine Empfehlung des Gesandten Allahs
Spekulationen Möglicherweise wirkt die Spekulation über die Vor- oder Nachteile in der weltlichen Zukunft als Hindernis beim Muslimwerden. Die Seele (Selbst, Ego, Nafs) sucht Bequemlichkeiten wo sie nur kann denn es ist möglich, dass solche Bequemlichkeiten gestört werden. So ist der Berauschte wegen des Drogenverbots und die Schöne wegen der Verschleierungsvorschrift vielleicht abgeneigt den Islam zu bezeugen. Doch sicherlich ist es aber besser ein sündiger Muslim zu sein, als ein Nichtmuslim, der auch ohne Rausch auf Dauer das Feuer zur Wohnstatt haben wird; der sündige Muslim lebt jedoch letztlich ins Paradies.
ScheinIslam ? Vermutungen dass jemand auf Grund anderer Beobachtungen
als dem Sprechen der schahaadah Muslim sei, hört man immer wieder, wie z.B.
von Goethe und
anderer sich zum Islam positiv äußernden Persönlichkeiten. Wenn aber der
Betroffene die schahaadah nicht sprach, bzw. dies nicht bezeugt wurde, kann im Sinne der
scharîa
(islamisches Recht) nicht von einem Muslim gesprochen werden, es
sei denn, er hat vor der Zeit der Offenbarung des Qur'aan gelebt, wie z.B. die
Jünger von Jesus oder Moses (der Friede
und Segen Allahs
Dokumente Ein schriftliches Dokument oder irgendeine Registrierung über das Muslimsein ist keineswegs eine Notwendigkeit, jedoch in Hinblick auf die starke Verkulturung und Säkularisierung des Islam wird dies immer wieder von Österreichern verlangt; nicht so von Muslimen aus Ländern wo Islam schon länger bekannt ist, selbst wenn es offensichtlich ist, dass diese "Muslime" mit Islam nichts zu tun haben. Bei Beantragung eines Visa für die Hhadsch oder bei einer einer Namensänderung oder Heirat kann einem dies (meist von Muslimen produzierte Umstände) ersparen. Es ist auch eine Tatsache, dass Muslime aus sogenannten islamischen Staaten manchmal "Islam-Ausweise" von Muslimen westlicher Länder, verlangen. Es ist auch vorgekommen, dass eine Frau vor einem Mann eine "Gebetsprüfung" mit den dazugehörigen Bewegungen ablegen musste oder, dass schriftliche Bescheinigungen "des Glaubens" mit Prüfungen verbunden wurden, usw. auch wenn die betroffenen schon Jahrelang Muslime waren. Die beschämende Arroganz solcher Personen ist unvorstellbar wenn man es nicht selbst in irgendeiner Form erlebt hat. Alle solche absurden, dekadenten und perversen Erscheinungen sind als psychologischer Notstand gut nachvollziehbar, doch ein trauriges Zeichen der Glaubensschwäche.
Möge mir Allah
Muhhammad AbuBakr Müller
Oktober 1419 / 1998 |