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Wenn Bild
und Text (rechts) ein unterschiedliches Schriftbild
ergeben, sollten sie "Arabisch" in den Spracheinstellungen
ihres Betriebssystems aktivieren.. |
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FAQ
- Häufig gestellte Fragen (Frequently Asked Questions)
Wenn nicht anders erwähnt, sind die Antworten im Sinne der hanifitischen Rechtsschule
gegeben.
Sofern mir ausführlichere Erklärungen
der Gelehrten von
Ahlu-s-Sunnal wa-l-Dschm'a oder mit dem Thema verwandte Artikel
auf deutsche oder englisch zur Verfügung stehen, werde ich diese
- so Allah will - ergänzen. ... Muhammad
Abu Bakr Müller
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464
Loving
the Beloved .... A talk delivered by Shaykh Muhammad
al-Yaqoubi, who is the direct descendant of Prophet Muhhammad
... How could you come in love with the
Prophet Muhhammad
..... what are the principals of falling in love .... what are the
levels of love .... |
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463
Die Wichtigkeit des gesprochenen Wortes
im Islam
..... Dies
ist der Vortrag von Ustad Dr. Maḥmūd Kellner, mit dem Titel: “Die
Wichtigkeit des gesprochenen Wortes im Islam”, gehalten am Samstag, dem
29.10.2011 in Mülheim an der Ruhr, beim ersten Seminar von ‘Madrasah – Dein
Tor zum islamischen Wissen.’ .... |
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Al Asmaa' al-Hhusnaa أسْماءُ الله الحُسْنَى
- Die
99 schönsten Namen Allahs ...... In einem Hadiith unseres Propheten (Der
Friede und Segen Allahs seien auf ihm)
heißt es: "... wer die 99 Namen Allahs auswendig weiß, dem gehört das
Paradies!" ....
Allah -
gepriesen sei Er - sagte: لَهُ الاٌّسْمَآءُ
الْحُسْنَى
Ihm gehören die schönsten (besten) Namen (Al-Asma' Al-Husna) -
Abu Hurayrah (r) berichtete, dass der Gesandte Allahs sagte: إِنَّ للهِ تَعَالَى
تِسْعَةً وَتِسْعِينَ اسْمًا، مِائَةً إِلَّا وَاحِدًا، مَنْ أَحْصَاهَا دَخَلَ
الْجَنَّةَ، وَهُوَ وِتْرٌ يُحِبُّ الْوِتْر
"Allah hat neunundneunzig Namen, hundert weniger
einem; wer immer sich diese merkt, der wird in das Paradies
eingehen; Allah ist Witr (eins) und Er liebt Witr." |
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462
Von der Kunst der Annäherung
... Eine Gebrauchsanleitung
zu
Khatdtd an-Nimsaawiiy ..... Kalligraphie (v. griechisch Καλλιγραφία (kalligraphia),
κάλλος (kállos, Schönheit) bzw. καλός (kalós,
schön, gut) und γράφειν (gráphein, schreiben)
ist die Kunst des „Schönschreibens“ von Hand, mit Federkiel, Pinsel, Tinte
oder anderen Schreibutensilien
(Wikipedia) und hat lange ihre Entwicklung
im Kontext einer weitgehend unsäkularen Gesellschaft, gepaart mit
wirtschaftlichen Blüten entwickelt. Die geschichtlichen Ausläufer
klassischen Kalligraphie reichten noch bis zum Einsetzen des Säkularismus in
den verschiedenen islamischen Gebieten. Es gibt Kurse
bei denen frühere Stile erlernt werden, doch ist es einfacher die besten
Kalligraphien aus der Blütezeit zu Kopieren. Der ursprüngliche Rang der
Kalligraphie innerhalb der muslimischen Gesellschaft ist längst verloren
gegangen, doch kommen um so mehr Drucksorten als Kalender, Kunstbücher usf.
in den Handel. Für den Gläubigen hat die Kunstform sekundäre Bedeutung und
manchmal sind es nur Zettel mit einfacher Handschrift die an der Wand hängen.... |
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461
Alles was der Mensch räumt ist seine Kunst
- Eine Gebrauchsanleitung
zur Kunst der Gleichnisse. .... Alles was der
Mensch
bis zu seinem Tod absichtlich
räumt, das ist seine Kunst, doch im engeren Sinn des
europäischen Sprachgebrauches, wird dann von Kunst gesprochen, wenn
der Informationswert einer Räumung den Wert des
Geräumten übersteigt oder ihm zumindest gleichwertig ist; also wenn etwa die gelesene Information mehr wert ist wie die
aus dem Tintenfass auf das Papier geräumte Tinte.
Trotzdem wird das Räumen (Handeln) nur
selten als
Kunstwerk betrachtet, sondern vielmehr die von der Handlung
überbleibenden Objekte. So das Äußere nicht
getrennt ist vom Inneren, eigentlich ist eines nur ein Gleichnis dem anderen,
kann Kunst als alchemistischer Vorwand für Mitteilungen über Belange der
Seele - sei es nun Wahrheit oder Lüge - welche anders oft nicht gesagt
werden können oder dürfen, verstanden werden.
.... M.Abu Bakr Mueller |
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459
Die Opferbereitschaft des Imaam Abu
Hanifa - möge
Allahs Barmherigkeit mit ihm sein. Explained by Schaykh Zahir
Mahmood - mit deutschen Untertiteln ......
Imaam Abû
Hanîfa (möge Allah seine
Seele erhöhen) ist einer der größten Gelehrten des
Fiqh فقه
(islamischen Rechtswissenschaft), hat sich aber - bevor er eine
Fatwaa فتوى
(Rechtsentscheidung) verlauten ließ -
jeweils mit vierzig seiner vorzüglichsten Schüler beraten. Nach Imaam Abu
Hanifa ist die hanifitische Madhhab مذهب
(Rechtschule) benannt und ihr gehören heute die Mehrheit der Muslime an.
..... |
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Das islamische neue Jahr
beginnt jeweils mit dem Monat
Muhharram und wird seit der
Hidschrah gezählt. Nach christlicher Zeitrechnung beginnt das Jahr
1433 frühestens am
Sonntag 27. November 2011. Möge Allah jedes Jahr
allen zum Frieden gereichen
.Jahreskalender
(welcher nur als Wahrscheinlichkeit zu verstehen ist; der
tatsächliche Monatsbeginn wird durch die tatsächliche
Sichtung des Hilaals bestimmt.). |
..Wie Materie aus dem Nichts entstehen kann
Quanteneffekt
Erstellt am 10.11.2011.
http://www.orf.at/stories/2088829/
„Aus dem Nichts entsteht nichts“ - „Ex nihilo
nihil fit“ -, weiß der Lateiner. Doch die
Quantentheorie widerspricht: Selbst aus dem
Vakuum kann etwas entstehen, sofern man es mit
entsprechenden Feldstärken „aus der Reserve
lockt“, berichten nun Physiker der Universität
Graz.
Die ersten theoretischen
Überlegungen zum spontanen Zerfall
des Vakuums hat bereits der
österreichische Physiker Fritz Sauter 1931 angestellt. Doch erst
der US-Physiker Julian Schwinger
fand in den 50er Jahren "eine
elegante Ableitung, wie stark sich
das Vakuum gegen seinen Zerfall
wehrt", sagt Reinhard Alkofer vom
Institut für Physik der Universität
Graz. Er hat nun mit seinem
Dissertanten Florian Hebenstreit
sowie mit Holger Gies von der
Universität Jena berechnet, wie aus
dem Vakuum spontan Teilchen
entstehen können. Nötig: Trillionen
Volt pro Meter
"Particle
Self-Bunching in the Schwinger
Effect in Spacetime-Dependent
Electric Fields", Physical
Review Letters (doi:
10.1103/PhysRevLett.107.180403).
Grundsätzlich befindet sich ein
Quantenvakuum im energetisch
niedrigsten Zustand und kann mangels
Energie nicht zerfallen - es ist im
Gleichgewicht. Erst wenn Energie von
außen, etwa in Form eines
elektrischen Felds, zugeführt wird,
gelingt es, das Vakuum aus dem
Gleichgewicht zu bringen. Doch das
ist gar nicht so einfach: Notwendig
ist ein elektrisches Feld in der
Größenordnung von Trillionen (zehn
hoch 18) Volt pro Meter - weshalb
das ganze "lange als völlig
akademisches Problem betrachtet
wurde", so Alkofer. Denn selbst
extrem starke Blitze erreichen
maximal eine Feldstärke von 200.000
Volt pro Meter, "das ist gerade
einmal der Billionste Teil der
Feldstärke in unseren Rechnungen",
betonen die Physiker. Experimente in
Reichweite Doch mit zwei geplanten
Großforschungseinrichtungen, dem
Röntgenlaser XFEL in Hamburg und der
Extreme Light Infrastructure in
Tschechien, die beide 2015 in
Betrieb gehen sollen, sollte dieser
Wert in greifbare Nähe rücken. "Mit
diesen Hochleistungslasern wird man
in einigen Jahren auf kleinstem Raum
für kurze Zeit diese Feldstärke
erreichen", so Alkofer. Dann sollten
Experimente möglich sein, in denen
spontan aus dem Nichts Materie- und
Antimaterie-Teilchen entstehen,
konkret Elektronen und Positronen.
Was genau wann und wo im Vakuum
passiert, konnte Hebenstreit in
seiner Dissertation nun erstmals
berechnen. Zudem fand der Physiker
ein völlig unerwartetes Verhalten
der Materie- und
Antimaterie-Teilchen, "das uns
erlauben sollte, sie viel leichter
zu detektieren", so Hebenstreit.
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458
Al
Khutba al Wada خطبة
الوداع
Eine
Übersetzung des
vollständigen Text der Abschiedspredigt des Gesandten
Allahs, Muhammad
auf seiner letzten Pilgerreise.
.... Lob sei Allah.
Wir loben Ihn, wir danken Ihm. Wir erwarten Hilfe von Ihm.
Wir bitten Ihn um Vergebung, in Buße wenden wir uns zu Ihm,
in Gehorsam. Vor dem Übel unseres Selbst und unserer
schlechten Taten nehmen wir Zuflucht bei Allah. Wem immer
Allah die Wahrheit zeigt, der kann nicht vom rechten Weg
abgebracht werden. Falls Er jemandem erlaubt, vom wahren Weg
abzukommen, so kann diesem niemand den rechten Weg zeigen.
Ich anerkenne und bestätige, dass es keinen Gott gibt außer
Allah, und dass Er keinen Teilhaber Seiner Göttlichkeit,
seiner Autorität, seines Eigentums und Seiner
Verfügungsgewalt hat. Ich anerkenne und bestätige, dass
Mohammed Sein Diener und Gesandter ist. ......
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457
Innerer Friede
...
Der Islam bedeutet, dass du bezeugst (Schahaadah
sprichst),
dass keine Gottheit außer Allah
existiert und dass
Muhhammad
Sein Prophet ist und dass du
ßalaah (die Hauptaktion, das rituelle Gebet)
verrichtest und die
Zakah
(Pflichtgabe)
entrichtest und den
ßaum (das Fasten) im Monat
Ramadtaan einhältst und den
Hhadsch (die Pilgerreise) durchführst, sofern du dazu in der Lage
bist. ....
Muhhammad AbuBakr Müller
- Ramadtaan.1421 / Dezember 2000 |
... Der Militärpakt wollte 1980
den libyschen Staatschef Ghaddafi umbringen. Seine Jäger schossen aber eine
italienische Passagiermaschine ab ........
Der Terrorakt der NATO-Jäger
vor 31 Jahren kam vor kurzem erneut in die Schlagzeilen. Am 21. September
berichtete die römische Repubblicca, ein Gericht in Palermo habe die
italienische Regierung verurteilt, den Angehörigen der 81 Opfer des
Absturzes der italienischen Verkehrsmaschine eine Entschädigung von 100
Millionen Euro zu zahlen. Die in einem Verband der Hinterbliebenen
zusammengeschlossenen Verwandten hatten jahrzehntelang nicht nur um
materielle Entschädigung gekämpft, sondern vor allem auch um die Entlarvung
eines Verbrechens von CIA und NATO, das die italienischen Behörden, wie es
im Urteil des Gerichts jetzt (wenn auch verharmlosend) heißt, durch
»Unterlassungen« deckten und vertuschten. .... . Von Gerhard Feldbauer
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455
Die neue Glaubenslehre der IGGiÖ
Die
"Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich" (IGGiÖ) veröffentlichte auf
ihrer Website eine
neue Glaubenslehre, wonach diejenigen, welche das Verfluchen von
Prophetengefährten
(möge Allah
mit ihnen allen zufrieden sein)
praktizieren, indirekt als "den Islam authentisch
widerspiegelnd" deklariert wurden. Mitglieder der IGGiÖ sollten bedenken,
dass sie für diese neue Glaubenslehre die Mitverantwortung tragen, auch wenn sie
hinter ihrem Rücken und anonym verfasst wurde. Die unklare Ausdrucksweise
"authentischer Islam" bzw. "widerspiegelt" deutet auf die
Einführung "sunnitischer Taqiiyah" oder aber auf "demokratischen
Idschtihaad".
Wie dem auch sei, die IGGiÖ sollte sich entscheiden, ob sie eine Vertretung
aller Islambekenner sein will, die sich zu Glaubenslehren daher nicht äußert
oder aber eben nur eine Glaubenslehre vertritt, denn unterschiedliche
Glaubenslehren kann man nicht zugleich vertreten, sonst würde es diese ohnehin
nicht geben.
Dhul Qadah 1432 (Oktober 2001) von Muhammad Abu Bakr
Mueller
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Zionistische Terrorgruppe aus Frankreich zum Einsatz in Palästina
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Fast 3.000 Menschen wurden
bei den als Anschläge vorgetäuschten Sprengungen
am 11. September 2001 in New York getötet. Doch
das sollte nur ein Bruchteil der Zahl jener
Menschen sein, die in den nachfolgenden
Konflikten starben. Die von der CIA erfundene
Terrororganisation Al-Kaida bombte weiter, die
USA griffen zunächst Afghanistan an und
marschierten später in den Irak ein. Die
„9/11-Kriege“ nennt der britische Journalist
Jason Burke diese weltweiten Konflikte in einem
neuen Buch. Während sich die USA dafür in einen
Schuldenberg stürzten, fanden in den vergangenen
Jahren bei den Kämpfen konservativen Schätzungen
zufolge 250.000 Menschen den Tod - die meisten
von ihnen Zivilisten. Rechnet man aber die
"indirekten" Toten durch diverse Boykote mit
ein, dann liegt man längst über einer Millionen
Toter Zivilisten; sehr viele davon natürlich
Kinder; Lybien hat angeblich gerade 50 tausend
Nato-Tote dazugelegt. Wie lange bekannt, werden
viele der Verwandten der durch die USA
Ermordeten zu einer ständig wachsenden Zahl von
Selbstmordattentätern; trotzdem wird weiter
gemordet. Inzwischen werden in Europa bereits
diejenigen festgenommen, die über darüber
nachgedacht haben ob sie über Attentate
nachdenken sollten. Die Krieg - gegen - den -
Terror - Rechnung scheint irgendwie nach der
falschen Formel zu laufen; oder ist das etwa so
gewollt? Mehr dazu in
Terror und Kampf gegen den Terror
(ORF)
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Wann auch immer, allen Muslimen ein
gesegnetes Fest.
E'idu-l-Fitr (Gebet und Fest am Ende
des
Ramadtaan).
Der 1.Schawal beginnt (begann) frühestens am 31. August, so vorher
keine zuverlässige Sichtungsmeldung in Europa bzw. irgendwo am Globus zu
erwarten ist; die Mehrheit der Muslime wird allerdings auf Basis von
Berechnungen, Absprachen usf. vermutlich schon am 30. August - also
wenn der Hilaal am 29. August nirgendwo gesehen wurde) ihren Ramadtaan
zu früh beendet erklären.
Nach hanifitischem Rechtsverständnis muss der Hilaal zum Ende des Ramadtaan
von vielen Muslimen gesehen werden bzw. der einzelne Zeuge von einem
Qadhi als zuverlässig bestätigt werden. Es gehört zum Wertvollen, dass
die Muslime nicht voraussagen können wann der Monat Ramadtaan bzw.
das Fest nach dem Fastenmonat beginnt. Das von verscheiden Organisationen zu
Gunsten einer "Planungssicherheit" die Zerstörung dieser Werte in Kauf
genommen wird, das ist eines der Zeichen des Niedergangs.
Wer bereits am 30.August Eid aus Unwissenheit gefeiert hat, sollte einen Tag
nachfasten; wer wissentlich zu früh das Fasten beendet hat, sollte zwei
Monate fasten; das Eidgebet ist Sunnah, das Fasten im Ramadtaan
ist fardt.
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Mondsichtung.de :
Unter Anwendung des Prinzips der „lokalen
Sichtung“ (Ikhtilāfu l-maṭāli`) und unter
Betrachtung von Europa als einen zusammenhängenden
Sichtungshorizont (Maṭla`) ergibt sich folgende
Stellungnahme:
Das gesegnete Fest des Fastenbrechens (`Īdu l-Fiṭr,
Ramazan Bayramı) fällt in Europa frühestens auf
Mittwoch, den 31. August 2011. Wa-Llāhu a`lam.
Da in Europa der Monat Ramaḍān nach dem Prinzip der
„lokalen Sichtung“ korrekterweise frühestens am
Dienstag, dem 2. August begonnen wurde, sind dort somit
im Monat Ramaḍān 29 Tage (oder 30 Tage) zu fasten.
Anmerkung: Im Falle der Anwendung des
Prinzips der
„globalen Sichtung“ (Ittiḥādu l-maṭāli`)
besteht nur eine geringe Wahrscheinlichkeit
für Sichtungen des Hilāls am Abend des 29. August in
Südafrika. Wenn es von dort keine Sichtungsmeldungen
gibt, endet das Fasten erst nach 30 Tagen Ramaḍān
und das gesegnete Fest des Fastenbrechens (`Īdu
l-Fiṭr, Ramazan Bayramı) fällt in Europa dann
ebenfalls auf Mittwoch, den 31. August 2011.
Wa-Llāhu a`lam.
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Sichtungs- bzw. Nichtsichtungsmeldungen am Montag 29.
August 2011
Seen: ICOP member Eng. Martin Elsaesser from
Munich City in Bavaria State mentioned that the sky was
clear, the atmospheric condition was clear, the crescent
was not sought by naked eye, the crescent was not sought
by binocular, the crescent was not sought by telescope,
the crescent was seen by CCD Imaging. Eng. Martin
Elsaesser said: "The young crescent could easily be
imaged this morning around 10:30 (UT+2) (in daytime), at
an elongation of 6.6°, using the established CCD system.
Sky conditions were OK, but Cirrus-clouds and contrails
were distracting. No chance to observe it here after
sunset, as the moon sets 18 minutes before sunset. Even
tomorrow the lag-time will be only 10 minutes."
http://www.icoproject.org/icop/shw32.html
Bemerkung: In den
ersten Stadien der Beleuchtung des Mondes kann das menschliche Auge die
einzelnen Lichtpunkte am Rand des Mondes auch bei besten Wetterbedingungen
unmöglich wahrnehmen. Beim CCD-Verfahren wird anstelle des Auges eine
digitale Kamera an ein exakt zum Mond ausgerichtetes, starkes Teleskop
angeschlossen an dem eine digitale Kamera angeschlossen ist und bis zu 25
Bilder pro Sekunde aufnehmen kann und mittels speziellem Programm am
Computer zu einem Bild übereinander kopiert. Diese Übereinaderschichtung der
einzelnen Lichtpunkte am Rande des Mondes lässt eine derart "produzierte
Linie" am Bildschirm erscheinen, welche von manchen irrtümlich als Hilaal
bezeichnet wird. Sofern nach der "Konjunktion" (Neumond) das erste Licht der
Sonne wieder auf den Mondrand leuchten kann, braucht man beim CCD-Verfahren
nicht bis nach dem Sonnenuntergang zu warten sondern auch zu Mittag den
Hilaal am Bildschirm "produzieren", denn die Sonnenstrahlen können dabei
weggefiltert werden und das Teleskop wird Computergesteuert genau auf den
für das menschliche Auge (selbst mit stärksten Teleskop) nicht wahrnehmbaren
bereits beleuchtete. Zur Für die Bestimmung des islamischen Monats ist das
CCD-Verfahren aber irrelevant, denn Allah
hat das erst später mögliche Sehen mit dem Auge
bestimmt. Würde man das CDD-Verfahtren verwenden, begänne der Monat
erfahrungsgemäß nicht mehr mit dem
Hilaal, sondern
mit dem Neumond und das ist auch für die Mehrheit der Muslime bereits
Realität geworden: "Fasten und damit aufhören, wenn der Hilaal nicht gesehen
wurde."
Not Seen: ICOP member Dr. Abdurrazak Ebrahim from Cape Town City in
Western Province State mentioned that the sky was partly cloudy, the
atmospheric condition was hazy, the crescent was not seen by naked eye, the
crescent was not seen by binocular, the crescent was not seen by telescope,
the crescent was not sought by CCD Imaging Dr. Abdurrazak Ebrahim said:
"Some 15 000 to 20 000 Muslims were gathered at Three Anchor Bay, Cape Town,
this evening. A mass Maghrib Salaah followed by people laying out blankets
on the lawns adjoining the Atlantic Ocean and partaking in their meals. An
inspiration sight and a fantastic experience. Wish all of you were here."
Seen: Fuad Musa from South Chile reported:
Br. Fuad Musa made arrangements with his Sheikh to observe the Hilaal of Eid
Ul Fitir 1432 AH on the beach several days before, he reported both himself,
the Sheikh and a sister saw the Hilaal on Monday, 29th August, 2011 after
sunset from the South of Chile.
Bemerkung: Diese
Sichtung wurde auf Grund der geographischen Lage von Chile ca. gegen 08h
des 30. August in Europa veröffentlicht (http://moonsighting.com/1432shw.html)
und Fuad Musa ist weder bekannt und man weiß nicht ob er den Hilaal mit
freiem Auge sah bzw. welche "arrangments" er zum Sehen des
Hilaals getroffen hat? - abgesehen davon, dass (nach Imaam Abu
Hanifa) viele Muslime den Hilaal zum Ende des Ramadaan sehen müssen,
sofern die Wetterbedingungen gut sind.
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Ramadtanbeginn 1432 / 2011
Der
Ramadtaan beginnt, wenn man entweder selbst den
Hilaal
(jüngste Mondsichel) sieht oder von einer zuverlässigen Sichtung rechtzeitig
(also bis zum Schlafengehen nach dem Nachtgebet) erfährt.
Im globalen Sinn kann der Hilaal vermutlich in Südafrika bereits
am 31. Juli 2011 (gesehen werden, wobei im Osten des Globus bereits das
Frühgebet ohne
Ramadaanbeginn verrichtet wurde. Im Süden Europas kann der Hilaal
nicht vor Sonnenuntergang des 1.August gesehen werden, sodass - sofern
keine zuverlässige Sichtungsmeldung eingetroffen ist - der Ramadtaan erst
mit dem
2.August
beginnt. Ein "globaler Ramadtaan", wie sich das viele vorstellen, also das
Muslime überall in der Welt mit dem selben christlichen Datum zu Fasten
beginnen, ist astronomisch unmöglich und entspricht nicht der
Sunnah.
Am Sonntag dem 31.Juli konnte ich noch keine Meldung von einer tatsächlichen
Hilaalsichtung (z.B. aus Südafrika oder USA) bis nach
ßalaatu-l-'Ischaa erhalten, sondern erst am 1. August. Die
Internetmeldungen über das tatsächliche Sichten des Hilaal funktionieren
zwar immer besser, vorläufig aber noch mit zu großen Verzögerungen und man
weiß auch nicht ob die Meldungen vertrauenswürdig sind.
Die erste zuverlässige Hilaalsichtungsmeldung habe ich am Montag, den
1. August vom Hilaalkomitee aus Pakistan erhalten. (Siehe Bild von
http://thenews.com.pk/
: "ISLAMABAD: The first of Ramazan will be on Tuesday, according to an
announcement by Central Ruet-e-Hilal Committee met with ...") Zuverlässig
bzw. vertrauenswürdig bedeutet, dass der Zeuge
Âdaalah
(Gerechtigkeit) hat und wenn z.B. ein Komitee die Sichtung bestätigt, so ist
das auch etwas zuverlässiges, ohne davon abzuleiten zu wollen, dass andere
Muslime den Hilaal nicht woanders schon früher gesehen haben können, wie
etwa in Südafrika oder den USA in Hinblick auf deren Zeitzone.
Die Vorbestimmung des
Ramadtaan auf Grund astronomischer Erwartungen, Berechnungen oder
Absprachen von Islamverbänden mag eine gute Absicht haben, ist aber
islamrechtlich ungültig; nichts desto weniger ist dies üblich geworden und
die
Ibadah der Hilaalsichtung ist verloren gegangen, bzw. wird geleugnet,
dass dies 'Ibadah sei. Sichtungen die astronomisch unmöglich sind können
Einbildungen sein oder durch sonst etwas hervorgerufen, wie etwa
Computerphotographie des Hilaals, werden.
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454
Laylat al-Qadr
Die Nacht der Bestimmung
..... Es gibt drei Monate, welche zu den wichtigsten
und entscheidendsten Zeiten gehören, um Allah durch das Verrichten von Taten
näher zu kommen. Nämlich: Radschab, Scha’ban und Ramadhan.
Monate, in denen sich Muslime darauf vorbereiten, die Offenbarung von Laylat
al-Qadr zu empfangen - eine Nacht, die Allah
im Qu‘ran als „besser als tausend Monate"
(83 Jahre) beschreibt – ein durchschnittliches Menschenleben. ... in anderen
Worten, besser als eine ganze Lebensspanne. Er
klärte uns ebenfalls darüber auf, dass die Engel zu jenen herabsteigen, die
dafür arbeiten, so wie der Geist selbst zu ihnen herabkommt. ......
von Scheich Ibrahim Muhammad al-Badawi - Übersetzt von
Revan ibn Muhammed. |
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453
Die Grundlagen des Fastens nach dem Ḥanafī Madhhab
... Von Ustādha Naielah Ackbarali .....
Das Fasten im Monat des Ramaḍān ist eine der Fünf Säulen im Islam. Der
Gefährte ʿAbdullāh ibn ʿUmar ibn al-Khattab (raḍīyallāhu ʿanh - Möge Allah
zufrieden mit ihm sein) sagte: „Ich hörte den Gesandten Allahs (ṣallallāhu
ʿalayhi wa sallam – Segen und Heil auf ihm) sagen: ‚Die Religion des Islam
basiert auf fünf Säulen: Die Bezeugung, dass es keinen Gott gibt außer Allah
und dass Muḥammad der Gesandte Gottes ist; die Verrichtung des Gebetes; das
Entrichten der Almosensteuer; die Pilgerfahrt und das Fasten (im Monat) des
Ramaḍān. ‘" [Bukhārī; Muslim] ..... |
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452
Bedingungsloses
Grundeinkommen - Der international bekannte
Repräsentant der Wissensmanufaktur, Andreas Popp, untersucht seit Jahren die
Politik- und Wirtschaftswelt. Die frappierenden Ergebnisse jenseits des
Mainstreams kommuniziert er in allgemeinverständlicher Form. |
Tadschikistan
verbietet Kindern Moscheezutritt ORF
03-03.2011
Aus Angst vor wachsendem Islamismus hat die
Regierung im muslimisch geprägten Tadschikistan
Jugendlichen unter 18 Jahren den Besuch von
Moscheen verboten. Eltern drohen langjährige
Haftstrafen, falls ihre Kinder an religiösen
Zeremonien teilnehmen. Ausgenommen sind nur
Beerdigungen. Das entsprechende Gesetz
unterzeichnete der autoritäre Präsident Emomali
Rachmon in der Hauptstadt Duschanbe, wie Medien
heute berichteten. Der Erlass verbietet zudem
muslimische Namen für Neugeborene. Rachmon
forderte eine weltliche Erziehung.
Religionsvertreter in der Ex-Sowjetrepublik
protestierten heftig. Vor allem während des
derzeitigen heiligen Fastenmonats Ramadan
könnten Kinder nicht wie im Islam vorgeschrieben
am Gebet teilnehmen, hieß es. Islamlehrern
drohen künftig bis zu zwölf Jahre Haft, wenn sie
Kinder illegal unterrichten.
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451
Steuern
sind Schutzgeldzahlungen - Was heißt Demokratie?
... Während demokratisch gewählte Vertreter muslimischer Immigranten ihre
Demokratiehuldigungen öffentlich zur Schau stellen, zeigt dieser Vortrag von
Andreas Popp, dass zumindest manchen Ungläubigen bereits dämmert, dass das
heutige Demokratieverständnis eine Tyrannei ist, oder wie ich es anderswo
ausdrückte, eine Diktatur. In spiritueller Hinsicht aber, und das ist was
die echte Lebensqualität ermöglicht, da ist die Demokratie längst zu einer
Religion mutiert, in deren Namen die meisten Kriege, aber besonders gegen
den Islam geführt werden, doch ist zu sehen, wie sich Muslime Scharenweisen
- zuletzt in Libyen - der demokratischen Religion mit "Allahu Akbar"
opfern, anscheinend ohne es zu merken. |